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Praxischeck Range Rover Vogue – Vernetzt in den Lowlands

Praxischeck Range Rover Vogue – Vernetzt in den Lowlands

Range Rover Vogue: Wir haben den ganz grossen Range Rover auf ein Schiff gestellt und es am Rande Schottlands wieder rausgefahren. Wir wollten wissen, ob ein Range Rover auch im Urlaub seiner Pflicht nachkommt und uns mittels InControl immer auf dem Laufenden hält.

Nach der Überfahrt in der Fähre rollt der Brite auf der linken Spur los, er zeigt Meilen und nicht Kilometer an, er hat die Uhr umgestellt und das HeadUp zeigt bald den ersten Kreisverkehr und dort muss man als Kontinentaleuropäer am Anfang ganz schön aufpassen. Rechts in den Kreisel einfahren ist grundfalsch und das Navi zeigt genau an, wie man´s richtig macht. Wer die erste Ausfahrt nimmt, ist auf der linken Spur richtig, wer weiter im Kreise unterwegs ist, ordnet sich rechts ein und blinkt auch rechts. Das Navi weiß das und schickt uns gleich nach rechts. Alles super. So stellt man sich internationale Verkehrsführung vor. Ein Navi, das die Regeln kennt.

Praxischeck Range Rover Vogue – Vernetzt in den Lowlands. Das Thema Kreisverkehr in England ist für unseren Testwagen kein Problem.

Praxischeck Range Rover Vogue – Vernetzt in den Lowlands. Das Thema Kreisverkehr in England ist für unseren Testwagen kein Problem.

Überhaupt Navi. Zwei Monitore plus ein Teil der Frontscheibe sind als Projektionsfläche für die Navi-Infos denkbar. Der grosse Monitor in der Mittelkonsole, der Monitor hinter dem Lenkrad, also der Ort, wo man üblicherweise Tacho, Drehzahlanzeige und die anderen Infos angezeigt bekommt. Man kann aber auch über einen Schalter am Lenkrad die Einstellung „Karte auf dem kompletten Display“ wählen und dann sieht man eben mehr als nur einen Pfeil, der nach nachts oder links zeigt.

Range Rover Vogue: Blitzschnell navigieren

Das geht alles blitzschnell, auch weil man über die Online-Anbindung der SIM-Karte im Wagen live geführt wird. Also jede Sperrung, jede Umleitung wird eingebaut in die Wegführung. Manchmal reist der Kontakt ab, dann liest das System im gespeicherten Kartenmaterial und dann verläuft sich der Wagen, weil die Strasse gerade verlegt wurde. Kurzfristige Baustellen sind nicht vermerkt. Auch deshalb ist die Live-Navigation eine wunderbare Sache.

Weiter hoch in den Norden, durch kleine Dörfer. Ein Hotel suchen, eine Tankstelle finden, ein Parkplatz mit feiner Aussicht. Der Range Rover ist online. Auch in der einsamsten Gegend. Man denkt an Deutschland und ist erfreut. In unserer Heimat beginnen viele Funklöcher direkt am Stadtrand. Hier, in Südschottland, fünfzig Meilen nördlich von Newcastle, ist die Vernetzte Welt noch in Ordnung.

Praxischeck Range Rover Vogue – Vernetzt in den Lowlands. Im Gelände ist dank der neuen App plus dem All Terrain System jedes Revier befahrbar.

Praxischeck Range Rover Vogue – Vernetzt in den Lowlands. Im Gelände ist dank der neuen App plus dem All Terrain System jedes Revier befahrbar.

Ein Ausflug ins Gelände. Neben jeder Form der Asphaltierung. Das „All Terrain“ System ist ebenfalls online. Man aktiviert es über eine Schalter-Reihe in der Mittelkonsole. Dort wählt man den Untergrund, also Schnee, Matsch, steiniges Gelände, Steigung oder Gefälle und dann wählt man eine Geschwindigkeit, die der Voque penibel einhält. Er scannt den Weg und rollt, wie von Geisterhand gezogen, durch das Unterholz oder den Feldweg. Vorher den Wagen anheben, die Luftfederung kann sowas, und der Brite stolziert los. Was uns besonders freut, auch im tiefsten Gelände liefert die britische Telefon-Industrie, gestochen scharfe Daten. Selbst Speed-Kameras werden sauber angezeigt. Bei uns verboten, IN GB eine Form des Miteinander. Man hebt den Gasfuß dort, wo es angesagt ist.

Praxischeck Range Rover Vogue – Mit der App zum Menü

Zum Thema InControl gehört eine App. Man meldet sich vorher an, registriert das Fahrzeug und schon geht die digitale Reise los. Der Wagen ist ständig im Blick, Parkplatzsuche ist kein Problem. Man findet ein Restaurant und läßt sich mit einem Fingerdruck dorthin führen. Der Fußweg vom und zum Wagen wird auf dem Smartphone angezeigt, Im Wagen wird ein HotSpot angeboten. Wir könnten jetzt bis zu acht Geräte einloggen. Wir haben zwei Smartphones und ein iPad dabei. Die Datenleitung ist sehr schnell, man surft problemlos auf dem Weg zu den Highlands.

Nach dem Lunch in einem wirklich feinen Restaurant, checken wir den Tank und geben über die App eine neue Route ein, der Kellner hat uns einen heissen Tipp gegeben. Eine wunderbare Landschaft und mittendrin eine Strasse zum Träumen. Der Range Rover wird später dort als Modell stehen und ein paar Sekunden danach auf Facebook zu sehen sein. Wie gesagt, mitten im Nirgendwo, mitten in den Lowlands.

Informationen: Land Rover,  www.landrover.de

 

Fotos: Land Rover / Ralf Bernert (Titelfoto)

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