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DoorBird D101: Die smarte Türstation im Check

DoorBird D101: Die smarte Türstation im Check

Mit der DoorBird D101 hört man die Klingel selbst am anderen Ende der Welt. Per Smartphone-App lässt sich die Tür auch gleich öffnen. So gut funktioniert die vernetzte Video-Türstation in der Praxis.

So kommen Verwandte oder Freunde auch ins Haus, wenn keiner daheim ist: Mit der DoorBird Video Türstation, sieht man auf dem Smartphone, wer klingelt. Und einen Fingertipp später ist die Tür offen. So ist zumindest das Versprechen. Wir haben mit der DoorBird Video Türstation D101 ausprobiert, wie gut es wirklich in der Praxis funktioniert. Bei der DoorBird D101 handelt es sich um ein Modell zur Aufputz-Montage, das für 350 Euro erhältlich ist.

DoorBird D101S

Die Türstation gibt es auch in einer Variante mit silbernen Front. (Bild: doorbird.com)

DoorBird D101 mit dem Heimnetzwerk verbinden

Die Montage der Türstation sollte man am besten einem Experten überlassen. Denn man arbeitet dabei unter anderem an Stromleitungen. Grundsätzlich wird Doorbird ähnlich wie eine gewöhnliche Türstation installiert. Das bedeutet, man hat auch mit ihr die Möglichkeit, einen herkömmlichen elektrischen Türöffner, Türgong und Türöffnertaster zu verbinden. So lässt sich DoorBird wie eine traditionelle Gegensprechanlage nutzen.

Doch nicht nur das: Die DoorBird D101 wird ebenfalls mit dem Heimnetz verbunden. Den Kontakt kann ein Netzwerk-Kabel herstellen, das die Türstation gleichzeitig mit Strom versorgt (PoE, Power over Ethernet). Es lässt sich auch WLAN nutzen. Die Stromversorgung erfolgt dann über das mitgelieferte Steckernetzteil.

Koppeln per QR-Code

Ist die DoorBird-Türstation montiert und mit dem Strom verbunden, geht es ans Koppeln mit dem Smartphone. Wenn man WLAN nutzt, muss man die Türstation zunächst mit dem heimischen WLAN verbinden. Das klappte im Check ohne Probleme, da einen die DoorBird-App durch die einzelnen Schritte führt.

Für die weitere Installation muss man sich als Administrator einloggen. Die dafür notwendigen Anmelde-Informationen liegen der Türstation bei. Am einfachsten gibt man sie ein, indem man den mitgelieferten QR-Code abscannt. Die Zugangsdaten zum anschießenden Hinzufügen der Türstation stehen ebenfalls als QR-Code zur Verfügung.

Tür öffnen per App

Danach ist die Türstation bereits einsatzbereit. Das heißt, wenn jetzt jemand die Türklingel betätigt, zwitschert das Smartphone wie ein Vogel – deshalb auch der Name DoorBird. Genauso zeigt die App das Live-Bild der Kamera. Per Fingertipp kann man ebenfalls mit der Person vor der Tür sprechen. Selbst das Öffnen der Tür ist per App möglich – auch wenn man gerade nicht zu Hause ist. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung.

DoorBird D101

Die Gegensprech-Anlage als App: Über den Schlüssel sperrt man die Tür auf, das Lampensymbol schaltet das Infrarot-Licht ein und über den Hörer spricht man mit der Person vor der Tür. (Bild: doorbird.com)

Das alles klappte im Check reibungslos. Das Einzige, was etwas negativ auffällt: Die App könnte einen etwas moderner Anstrich vertragen.

Damit die Kamera mit HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) auch nachts brauchbare Bilder liefert, befindet sich ein Kranz an Infrarot-LEDs rund um die Linse. Zusätzlich gibt es einen Bewegungssensor. Aktiviert man ihn, informiert einen die App auch bei Bewegung.

Verschlüsselte Übertragung

Das deutsche Unternehmen hat weitreichende Vorkehrungen getroffen, damit wirklich nur die Bewohner die Haustür aus der Ferne öffnen können. Laut eigener Auskunft kommt bei der DoorBird D101 ein zertifiziertes Hochsicherheitsrechenzentrum und eine Verschlüsselung nach Bankenstandard zum Einsatz.

Was derzeit in Deutschland noch fehlt: Die Tür mit der DoorBird-App aus der Ferne zu öffnen, wenn sie mit einem Schlüssel abgesperrt ist. Dafür müsste sich ein intelligentes Türschloss wie Yale ENTR oder Danalock mit DoorBird koppeln lassen. In anderen Ländern funktioniert das bereits mit dem August Smart Lock, Kisi oder Kevo.

Fazit

vernetzte-welt.com: Empfehlung der RedaktionDass Besucher vor verschlossenen Türen stehen, kann mit der DoorBird D101 nicht mehr passieren. Und dass man beim Öffnen der Tür eine böse Überraschung erlebt, ebenfalls nicht. Denn mit der smarten Türstation sieht man auf seinem Smartphone nicht nur, wer vor der Tür steht, sondern kann die Tür auch per App aus der Ferne öffnen. All den Komfort und Sicherheit bringt eine App, mit der jeder zurechtkommen sollte. Die Türstation D101 ist für 350 Euro zwar nicht gerade ein Schnäppchen, Modelle anderer Hersteller mit Videokamera liegen jedoch häufig in einem ähnlichen Preisbereich.

Mehr Informationen: DoorBird, www.doorbird.com

Startbild: DoorBird

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