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Smarte Steckdosen: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Smarte Steckdosen: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Strom sparen und Wohnkomfort steigern: Smarte Steckdosen eliminieren Standby-Verbräuche und lassen sich per Smartphone steuern. Das sollten Sie beim Kauf beachten.

Smarte Steckdosen-Adapter sind die einfachste Möglichkeit in die Haussteuerung einzusteigen. Den Adapter in der Steckdose platzieren, Gerät anschließen und schon lässt es sich per Smartphone ein- und ausschalten. Das funktioniert mit jedem Produkt, das ein Stromkabel besitzt, also mit Fernsehern, Stehlampen, Kaffeemaschinen oder HiFi-Anlagen.

Zum Teil verwenden Hersteller auch hierzulande die englische Bezeichnung für die intelligenten Steckdosen, nämlich „Smart Plugs“. Ihr Preis liegt meist zwischen 20 und 60 Euro. Weitere Gemeinsamkeit: Sie sind nicht nur Befehlsempfänger vom Smartphone sind, sondern besitzen meist auch einen haptischen Knopf, worüber sie sich ein- und ausschalten lassen.

Wer keine Smartphone-Steuerung benötigt, erhält Zwischenstecker sogar für weniger als 20 Euro. Sets mit drei Adaptern und einer Fernbedienung erhält man von Herstellern wie Intertechno oder Home easy bereits für 30 Euro.

Smarte Steckdosen: Eve Energy

Der Steckdosen-Adapter Elgato Eve Energy kommuniziert per Bluetooth mit iPhones und iPads. (Bild: elgato.com)

Smarte Steckdosen dimmen Lampen

Um das Licht zu dimmen, sind spezielle Modelle nötig, die diese Funktion mitbringen. Es gibt sie beispielsweise von eQ-3 oder Fibaro. Bevor sie solche Steckdosen-Adapter das erste Mal verwenden, sollte Sie auf jedem Fall überprüfen, ob ihr Leuchtmittel überhaupt dafür geeignet ist. Falls nicht, könnte es durch das Dimmen kaputtgehen.

Das Messen des Stromverbrauchs gehört ebenfalls nicht zur Grundausstattung. Diese Funktion erlaubt es Ihnen über das Smartphone zu sehen, wie viel Energie ein angeschlossenes Gerät gerade benötigt. Zum Teil visualisieren die Apps auf den Mobilgeräten sogar den Stromverbrauch in Diagrammen. Damit sind Sie in der Lage zu verfolgen, wie viel Sie in den vergangen Stunden, Tagen, Wochen oder Monaten verbraucht haben.

Praktisch ist auch, wenn sich eine Zeitschaltung anlegen lässt. So können Sie beispielsweise Ihren Fernseher und Ihre HiFi-Anlage nachts und während der Arbeitszeit komplett vom Stromnetz trennen, um Energie zu sparen.

Smarte Steckdosen: AVM FRITZ!DECT 200

Wer eine FRITZ!Box mit DECT-Station besitzt, erhält mit der Steckdose AVM FRITZ!DECT 200 eine einfache Möglichkeit den eigenen Stromverbrauch zu überwachen. (Bild: avm.de)

Zum Smart-Home erweitern

Smarte Steckdosen nutzen für die direkte Kommunikation mit dem Smartphone häufig Bluetooth. Der Nachteil solcher Lösungen: Sie sind nicht in der Lage, unterwegs auf die Adapter zuzugreifen können. Sie können also nicht überprüfen, ob Sie ein Gerät ausgeschaltet haben, und es gegebenenfalls nachholen.

Wenn Sie einen WLAN-Router zu Hause besitzen, sind smarte Steckdosen mit WLAN eine Option. Einziger Negativpunkt: Ihr Stromverbrauch ist relativ hoch. Während er bei den meisten Smart Plugs bei rund 0,5 Watt im ausgeschalteten Zustand liegt, beträgt er bei WLAN-Modellen gerne das Doppelte.

Wer sich weitreichendere Funktionen wünscht, der sollte zu einem Steckdosen-Adapter greifen, der Teil eines gesamten Smart-Home-Systems ist. So ist zwar meist eine extra Zentrale notwendig. Dafür können Sie die Steckdosen über einen Wandtaster einschalten, der ebenfalls drahtlos mit der Zentrale verbunden ist. Oder Sie binden Helligkeits- und Bewegungssensoren in das System ein. Damit geht bei Dunkelheit automatisch das Licht an, wenn Sie ein Zimmer betreten. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihr Zuhause später zu einem kompletten Smart-Home aufzurüsten.

Startbild: Elgato, www.elgato.com

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