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Opel Ampera-e: Die zweite Runde

Opel Ampera-e: Die zweite Runde

Opel hat die zweite Runde zum Thema E-Mobilität eingeläutet. Mit dem Ampera-e schicken die Rüsselsheimer einen potenten Stromer mit noch mehr Connectivity an Bord. Der Opel Ampera-e auch für das Thema Car-Sharing ein wichtiges Produkt. Kann der jüngste Opel die hohen Erwartungen erfüllen?

Die Reichweite ist eindrucksvoll. Opel spricht mehr als 500 Kilometer. In der Praxis sind 400 Kilometer wohl locker drin, was nicht erstaunlich ist. Der neue E-Opel wurde mit einem 60-kWh-Stromspeicher bestückt. Zum Vergleich: der neue i3 von BMW schafft offiziell 200 km mit einem 30-kW/h-Speicher. Bei der Ladegeschwindigkeit sieht die Sache leider anders aus, wer den Ampera-e an eine Haushalts-Steckdose auflädt, wird mit 6 Kilometer pro halber Stunde belohnt. Nur wer einen Schnellader erwischt, kann pro halbe Stunde 150 Kilometer Reichweite tanken und die Verfügbarkeit echter Schnellader ist hierzulande doch recht übersichtlich.

Opel Ampera-e – Android- und Apple CarPlay sind Standard

Neben der Reichweite und dem Preis, Opel nennt 34.950,00 Euro inklusive der Förderung. Ab Werk werden also 38.950,00 Euro berechnet. Ein Preis, der die Marke 40.000 deutlich unterbietet. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen. Er kann den Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden schaffen und bei Tempo 150 km/h greift die Elektronik ein. Mehr Speed würde den Stromspeicher zu sehr belasten, vor allem das Thema Kühlung stünde dann im Vordergrund.

Opel Ampera-e - Mit der neuen "MyOpelApp" läßt sich der Ampera-e nun auch aus der Ferne bedienen, aufheizen und abkühlen. Außerdem kann nun per App den Wagen auf dem Parkplatz ausfindig machen.

Opel Ampera-e – Mit der neuen „MyOpelApp“ läßt sich der Ampera-e nun auch aus der Ferne bedienen, aufheizen und abkühlen. Außerdem kann nun per App den Wagen auf dem Parkplatz ausfindig machen.

Und wie sieht es mit der Vernetzung aus? Es gibt eine neue App, sie heisst „myOpelApp“ und sie fungiert als eine Art Fernbedienung, also Öffnen und Schliessen, Klimaanlage bedienen, Anzeige des Ladevorganges. Im Auto wird über den 10,2-Zoll Monitor allerlei geboten. Apple CarPlay und Android sind Standard, über den Service Opel OnStar läßt sich ein 4G/LTE-Online-Hotspot aktivieren. Man kann also während der Fahrt sehr flott surfen. Die Handy, so sie es denn können, werden induktiv geladen. Außerdem kann der Ampera-e nun auch alle relevanten Ladestationen auf der Route anzeigen oder vorab bei der Routenplanung einen Weg zum Zielort finden, der an Ladestationen vorbeiführt.

Opel Ampera-e – Carsharing mit Online-Service

Seit einigen Monaten wird über eine Carsharing-Plattform von Opel in Europa gesprochen. Im Mittelpunkt soll der Ampera-e stehen. Über die App „myOpelApp“ soll die Flotte online gesteuert werden. Hinzu kommt noch der Service „Opel OnStar“, der den Sharing-Dienst erweitern soll. Das System soll über feste Stationen organisiert werden, an denen Schnellader installiert sind.

Opel Ampera-e - Dank des großen 10,2-Zoll Monitors werden die Apple CarPlay-Icons nun wesentlich grüßer dargestellt, zudem ist die Navi-Optik nun wesentlich besser und klarer.

Opel Ampera-e – Dank des großen 10,2-Zoll Monitors werden die Apple CarPlay-Icons nun wesentlich grüßer dargestellt, zudem ist die Navi-Optik nun wesentlich besser und klarer.

Der neue Ampera-e ist ab Herbst 2017 in Deutschland erhältlich, die „First Edition“ kostet ab 44.060,00 Euro und wird mit Metallic-Lack, Front- und Heckkamera, Opel OnStar und einem Soundsystem von Bose ausgeliefert.

Informationen: Opel, www.opel.de

Fotos: Opel

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