Smart Home

mydlink Home: Smart-Home vom Netzwerk-Spezialisten

mydlink Home: Smart-Home vom Netzwerk-Spezialisten

D-Link ist vor allem für seine WLAN-Router und Überwachungskameras bekannt. Doch vom taiwanesischen Netzwerk-Spezialisten kommt mit mydlink Home auch ein vielversprechendes Smart-Home-System. Das bietet die Funk-Lösung zur Eigenmontage.

D-Link macht den Einstieg ins Smart-Home besonders einfach. Denn zum Teil reichen bei mydlink Home die einzelnen Smart-Home-Komponenten, eine extra Zentrale ist nicht nötig. Per WLAN können sie sich direkt mit dem Internet-Rouer verbinden und sind so über die App mydlink Home (iOS und Android) per Smartphone steuerbar.

D-Link Smart Plug DSP-W215

Um den Steckdosen-Adapter DSP-W215 per Smartphone zu steuern, ist keine extra Smart-Home-Zentrale notwendig. (Bild: dlink.com)

Smart-Home ohne extra Zentrale

Zu den WLAN-Produkten zählt der Zwischenstecker DSP-W215. Mit ihm lassen sich angeschlossene Geräte per App ein- und ausschalten. Oder man legt einen Zeitplan fest. Außerdem hat man über die App die Möglichkeit, den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte im Blick zu behalten.

Per WLAN lassen sich auch die beiden Netzwerk-Kameras DCS-5010L und DCS-935L steuern und überwachen. Sie schicken eine Benachrichtigung auf das Handy, wenn sie eine Bewegung erkennen und starten die Aufnahme. Die aufgezeichneten Videos schicken sie per E-Mail zu oder die Kameras speichern sie auf einem Heim-Server.

Auch der Wassersensor DCH-S160 und der Bewegungssensor DCH-S150 arbeiten mit WLAN. Wer will, kann sie mit der WLAN-Sirene DCH-S220 koppeln.

Z-Wave für mehr Unabhängigkeit von Steckdosen

WLAN-Komponenten machen den Einstieg besonders einfach, sie haben jedoch einen Nachteil: WLAN-Sender und -Empfänger benötigen relativ viel Energie, weshalb man alle WLAN-Komponenten von D-Link an eine Steckdose anschließen muss.

Darum bietet D-Link für mydlink Home auch Produkte an, die auf den Funkstandard Z-Wave setzen und ihre Energie größtenteils von integrierten Batterie beziehen. Um sie per App zu steuern, ist jedoch die Smart-Home-Zentrale DCH-G020 nötig. Sie lässt sich per LAN-Kabel mit dem Internet-Router verbinden und besitzt einen Z-Wave-Sender. Auf diese Weise kann sie unter anderem mit dem Öffnungssensor DCH-Z110 kommunizieren, der erkennt, wenn sich ein Fenster oder eine Tür öffnet oder schließt. Oder die Zentrale erhält vom Bewegungssensor DCH-Z120 eine Info, wenn sich ein Einbrecher im Haus befindet. Die Sirene DCH-Z510 besitzt trotz Z-Wave-Funk ein Stromkabel.

D-Link mydlink Home Tür- und Fensterkontakt DCH-Z110

Der zweiteilige Öffnungssensor DCH-Z110 lässt sich per Klebeband oder Schrauben an Fenster und Türen befestigen. (Bild: dlink.com)

Mit mydlink Home Regeln anlegen

Die Z-Wave- und WLAN-Komponenten lassen sich frei miteinander kombinieren. So kann man über die App Regeln wie diese definieren: Wenn der Bewegungssensor eine Bewegung registriert, schaltet sich der Zwischenstecker mit der angeschlossenen Lampe ein.

Momentan liegt der Fokus von mydlink Home hauptsächlich auf dem Sicherheitsbereich. Eine Möglichkeit, Zentralheizungen zu steuern gibt es momentan nicht. Die Preise der einzelnen Komponenten liegen mit Ausnahme der Zentrale (ca. 80 Euro) und der Kameras (ab ca. 100 Euro) zwischen 45 und 70 Euro.

Informationen: D-Link, www.dlink.com

Startbild: Shutterstock

Smart Home

Mehr in Smart Home

Das Online-Magazin für das vernetzte Leben

Neue Technik zu den Themen Sicherheit, Heizung, Klima, Unterhaltung, Leben, Fitness, Gesundheit, Connected Car und Digital Lifestyle.