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Für mehr Sicherheit: Haustür vernetzen

Für mehr Sicherheit: Haustür vernetzen

Videoüberwachung, Fingerprint-Sensor und Einbruchmelder schützen Ihr Zuhause vor ungebetenen Gästen. So einfach können Sie Ihre Haustür vernetzen und für mehr Sicherheit und Komfort sorgen.

Selbst wenn Sie zur Miete wohnen, können Sie Ihre Haustür vernetzen und damit Ihr Zuhause sicherer machen. Denn es gibt zahlreiche Lösungen, die bei einem Wohnungswechsel einfach mit umziehen können.

Videoüberwachung für den Eingangsbereich

Haustür vernetzen: DoorBird Video Türstation D101

Wissen, wer vor der Tür steht: Die DoorBird Video Türstation D101 sendet das Bild der Videokamera zum Smartphone. (Bild: doorbird.com)

Türstationen mit eingebauter Kamera gibt es schon seit geraumer Zeit. Neu ist dagegen, dass Sie das Bild nicht nur auf die Innenstation übertragen, sondern auch zu Smartphone, Tablet oder dem DECT-Telefon. Für diesen Komfort bietet Siedle beispielsweise das Smart Gateway Mini an. Gleichzeitig können Sie so mit der Person vor der Pforte sprechen oder die Tür öffnen – also so wie man es von einer Gegensprechanlage kennt.

Mit der DoorBird Video Türstation lässt sich mit ein wenig Fachkenntnis selbst die Haustür vernetzen. Sie verbindet sich direkt mit dem WLAN und damit mit Smartphones und Tablets.

Wer nicht die gesamte Türstation auswechseln will, kann für die Videoüberwachung im Eingangsbereich auch eine Netzwerk-Kamera installieren. Solche Kameras gibt es etwa von D-Link, Samsung, Netgear oder ABUS. Damit können Sie mit Ihrem Smartphone einfach nachsehen, wer vor der Tür steht, wenn es klingelt.

Haustür vernetzen und aus der Ferne öffnen

Haustür vernetzen: Danalock

Man muss sich nur in der Nähe der Tür befinden und das smarte Schloss Danalock setzt sich in Gang. (Bild: danalock.de)

Zum Öffnen der Tür per Smartphone gibt es intelligente Türschlösser von Herstellern wie Danalock, Nuki oder Yale. Und nicht nur das: Mit diesen smarten Schlössern können Sie Freunden, Verwandten, Handwerkern oder der Putzhilfe einfach Zugang zu Ihrer Wohnung für einen bestimmten Zeitraum gewähren. Sie benötigen nur ein Smartphone mit der entsprechenden App. Wer will, kann sich auch orten lassen, damit sich die Haustür automatisch öffnet, wenn man vor der Tür steht.

Diese batteriebetriebenen Schlösser besitzen einen Motor, der den Zylinder in der Tür dreht. Sie werden meist an der Innenseite der Tür installiert, sodass sie von außen nicht zu sehen sind.

Sichere Alternativen zum Schlüssel

Wer dem Smartphone als Türöffner nicht besonders traut oder wem ein einfacher Schlüssel zu unsicher und unkomfortabel ist, der hat mittlerweile eine reichliche Auswahl an Alternativen. Bei Fingerprint-Sensoren genügt das Auflegen eines Fingers und die Tür öffnet sich. Chip-Karten und elektronische Schlüssel, die man nur in die Nähe des Lesers bringen muss, haben den Vorteil, dass man sie bei Verlust einfach deaktivieren kann. Türstationen mit solch cleveren Sensoren bekommt man von Herstellern wie Siedle, Gira oder Burg Wächter.

Haustür vernetzen: Yale Entre

Das smarte Schloss ENTR von Yale öffnet die Tür auch, wenn man einen Code eingibt oder seinen Finger auf den separate Bedieneinheit legt. (Bild: yalelock.de)

Das intelligente Türschloss ENTR von Yale bietet sich auch für Mietwohnungen an. Der Motor für das Schloss lässt sich an der Innenseite der Tür ohne Bohren befestigen. Öffnen lässt sich die Tür neben Smartphone und Fernbedienung auch per Fingerprint-Sensor und Code-Tastatur, die sich neben der Tür anbringen lassen.

Am besten die Türstation oder das intelligente Türschloss arbeitet gleich mit dem Smart-Home-System oder der Alarmanlage zusammen. So lässt sich mit dem Öffnen der Tür gleich die Alarmanlage deaktivieren oder das Licht automatisch einschalten. Yale beispielsweise mit RWE Smart Home zusammen, Siedle mit der Haussteuerung von Jung oder Danalock mit Systemen auf Basis von Z-Wave.

Einbrüche melden

Haustür vernetzen: Gigaset door

Der Türsensor von Gigaset Elements erkennt, ob die Tür geöffnet ist und ob jemand versucht gewaltsam einzudringen. (Bild: gigaset-elements.de)

Für das Erkennen von Einbrüchen sind extra Sensoren nötig. Sie werden an die Tür geklebt oder geschraubt. Die meisten dieser Türsensor bestehen aus zwei Teilen und müssen am Rahmen sowie an der Tür befestigt werden. Sie sind Bestandteil vieler Smart-Home-Systemen (z. B. RWE Smart-Home, Telekom Smart-Home, Devolo Home Control) und von Alarmanlagen.

Es gibt jedoch auch einteilige Sensoren, die an der Tür angebracht werden. Sie können anhand der Türbewegung oder -schwingung nicht nur registrieren, ob sich die Tür öffnet, sondern auch, ob jemand mit Gewalt auf sie einwirkt. Wird ein Einbruch erkannt, löst der Sensor einen Alarm aus. Die Bewohner erhalten so eine Mitteilung auf Ihr Telefon oder die Sirene im Haus beginnt zu heulen.

Startbild: Siedle, www.siedle.de

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