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Bosch: Neues Entwicklungszentrum in Schweden

Bosch: Neues Entwicklungszentrum in Schweden

Bosch eröffnet neues Entwicklungszentrum in Schweden. In Lund stärkt der Technologiekonzern seine Präsenz in Skandinavien. Die Stuttgarter wollen in den kommenden Jahren ihre Kompetenz beim Thema Vernetzung von Fahrzeugen weiter ausbauen.

In Lund leben sehr viele Studenten, fast ein Drittel der 82.000 Einwohner sind an der hiesigen Universität eingeschrieben. Die technische Fakultät zählt zu den besten des Landes und genau deshalb ist Bosch in Lund so aktiv.

Entwicklungszentrum in Schweden: Bosch Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheise mit einem Mitarbeiter.

Bosch Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel, hier mit einem Mitarbeiter am neuen Entwicklungsstandort Lund.

50 Mitarbeiter sind bereits vor Ort, weitere sollen folgen. Für Bosch ist Schweden kein Neuland, die Schwaben sind bereits seit 1904 in Schweden unterwegs. Insgesamt arbeiten mehr als 1.500 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten, darunter in zwei Werken.

Entwicklungszentrum in Schweden: Bosch entwickelt vernetzte Lösungen

Im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum soll vor allem Hard- und Software zur Vernetzung von Fahrzeugen, Sicherheitssysteme für Autos und Motorräder entwickelt werden. Außerdem will an die Vernetzung von Autos und Gebäuden weiter voran treiben. In jüngster Vergangenheit hat Bosch vor allem beim Thema Verkehrssicherheit wertvolle Arbeit geleistet. In Kürze wird die Bosch-Cloud ihren Dienst antreten und dann sollen wichtige Verkehrshinweise, zum Beispiel über Falschfahrer, weitaus schneller und zielgerichtet versendet werden können. Außerdem will Bosch in drei bis vier Jahren den ersten Autobahnpilot in Dienst stellen. Er soll dank eines neuen Verfahrens alle relevanten Verkehrsinfos auf einem großen Monitor darstellen.

Entwicklungszentrumin Schweden: 50 Bosch-Experten sind in Lund an Bord.

50 Bosch-Experten sind am ersten Entwicklungsstandort von Bosch in Skandinavien mit an Bord.

In Schweden will man sich nicht nur mit eigenen Produkten beschäftigen. Das neue Domizil liegt direkt im „Ideon Science Park“ und der beherbergt rund 2700 Entwickler und zahlreiche Start-Ups. Direkt daneben liegt die Universität Lund, dort wird fleissig im Bereich Internet der Dinge geforscht. Für das neue Entwicklungszentrum der Schwaben sind das beste Voraussetzungen, erstens für erfolgreiche Entwicklungsarbeit und zweitens für die Akquisition neuer, talentierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Informationen: Bosch www.bosch.de

Fotos: Bosch

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